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So viele Gedanken, Überlegungen und oft auch Zeit sind in die Auswahl des richtigen Ausbildungsberufes geflossen. Und dann fängt sie an und ist ganz anders als erwartet. Dieses Gefühl kennen viele Azubis: Die alltägliche Realität im Ausbildungsbetrieb passt nicht so recht zu den erwarteten Vorstellungen. Was tun in einem solchen Fall?

Ganz wichtig ist erstmal ruhig zu bleiben. Es lohnt sich, nicht gleich das Handtuch zu werfen, sondern der gewählten Ausbildung und dem Betrieb erst einmal eine Chance zu geben. Häufig lösen sich die anfänglichen Probleme nach einiger Zeit in Luft auf. Anders ist es, wenn der oder die Auszubildende immer nur zum Kaffeekochen eingesetzt wird oder die zugeteilten Aufgaben nur abgeladen, aber nicht vernünftig erklärt werden. Sollten handfeste Gründe für die Unzufriedenheit haben, sollte bald das Gespräch mit dem Ausbilder/ der Ausbilderin oder auch den Lehrkräften in der Berufsschule suchen. Und wie überall im Berufsleben heißt es hier: sachlich bleiben.  

Falls diese Maßnahmen nichts nützen und die Ausbildung weiterhin keinen Spaß macht, bleiben zwei Möglichkeiten: Entweder sieht man sich nach einem anderen Ausbildungsbetrieb um, in dem die gewählte Ausbildung fortgeführt wird.

Oder man wechselt die Ausbildung ganz – hier sollte man allerdings beachten, dass die neue Ausbildung noch einmal ganz von vorn begonnen werden müsste. Beide Optionen sollten vorab gut mit der Berufsschule abgesprochen werden und sich gegebenenfalls von der Agentur für Arbeit oder den Industrie- und Handwerkskammern beraten lassen – damit der zweite Anlauf besser wird.