Koch/Köchin

Was sind Deine Aufgaben als Koch/Köchin?

Grundsätzlich ist dies sehr abhängig davon wo Du arbeitest. Dennoch sind manche Tätigkeiten unabhängig und müssen in fast allen Bereichen gemacht werden.

Wie zum Beispiel: Speisepläne planen und erstellen!

Noch bevor du dich in der Küche ausbreitest und zum Kochen beginnst musst deine Gerichte planen. Zum einen, dass Du alle benötigten Zutaten hast und damit Deine Küche abwechslungsreich ist. Hier musst du ebenfalls beachten, was die aktuelle Saison gerade so hergibt. Kürbis gibt es meistens nur im Herbst, Spargel hingegen im Frühling und wenn Du was fruchtiges als Nachspeise machen möchtest, kannst du im Juni mit Erdbeeren arbeiten. Deine Aufgabe ist es, dass du den Ansprüchen sehr vielen Gästen gerecht werden musst – d. h. du musst für jeden etwas haben, z. B. Vegetarier/Veganer, sowie für Fleischesser oder Allergiker.

Steht der Speiseplan, musst Du die Zutaten einkaufen. Nicht immer bist Du dafür verantworlich, dennoch wirst Du in der Ausbildung lernen, wie Du alles genau planst und organisierst. Dazu gehören auch Preise und Warenqualität zu vergleichen und kontrollieren. Dann musst du die Menge kalkulieren – abhängig davon wie viele Leute du satt bekommen musst.

Bist Du mit dem Einkaufen fertig, musst du die Zutaten einlagern. Du solltest genau wissen, wie das ideal funktioniert, damit du die frische der Produkte halten kannst. Milchprodukte kühl und dunkel, genauso wie Fisch und Fleisch – und das aber niemals mit anderen Zutaten im direkten Kontakt. Das alles lernst Du ebenfalls mit den Hygienevorschriften, denn die geben vor, was du in einem Restaurant einhalten musst. Daher musst du auch den Lagerbestand auf Haltbarkeit der Lebensmittel kontrollieren.

Nun kann es endlich ans Kochen gehen. Die Menge an verschiedenen Gerichten, die man als Koch zubereitet, ist meistens sehr groß. Oft sind die Aufgaben in einer Küche sehr gut verteilt und jeder Mitarbeitet hat sein Spezialgebiet. Die einen sind nur für frische Waren, wie z. B. Salat und Gemüse waschen und schneiden zuständig, die anderen brutzeln ein Steak nach dem anderen heraus. Der nächste kümmert sich um das Salatdressing, einer um die Bratensoße und der nächste bereitet bereits die Nachspeisen vor. Küchengeräte, wie z. B. Fritteusen, Mixer oder Mikrowellen sind tatkräftige Unterstützung und vereinfachen den Prozess in der Küche.

Da das Auge bekanntlich mitisst, ist es wichtig, dass das Essen optisch schön angerichtet ist. Selbstverständlich ist auch das die Aufgabe eines Koches/einer Köchin.

Auch einen Arbeitsablaufs-Plan erstellen und das gesamte Küchenpersonal beaufsichtigen ist eine wichtige Aufgabe als Koch. Denn Du bist dafür verwantwortlich, dass alles läuft und am Ende schmeckt. Auch damit ihr nicht zu viel/zu wenig in Deiner Küche seid, ist Deine Aufgabe. Als Küchenchef gehört es dazu, dass Du unterstellte Mitarbeiter, wie das Küchenhilfepersonal, einteilst, anleitest, was sie zu tun haben und zu überwachen.

Sind deine Gäste satt und zufrieden, bist Du trotzdem noch nicht fertig mit der Arbeit. Am Schluss gehört es selbstverständlich noch dazu, dass Du Deinen Arbeitsplatz reinigst und aufräumst. Übrige Zutaten werden wieder verschlossen und aufgeräumt, damit Du sie beim nächsten Mal gleich wieder findest. Backöfen, Mikrowelle und alle anderen Küchengeräte müssen gereinigt werden. Abfälle müssen sortiert und entsorgt werden. Leere Zutatenbehälter füllst Du sorgfältig für den nächsten Tag auf. Natürlich alles unter Einhaltung der Hygienevorschriften.

 

Deine Aufgaben auf einen Blick

  • Speiseplan erstellen (Saison, Wünsche der Gäste und mögliche Allergien berücksichtigen)
  • Zutaten einkaufen und richtig einlagern
  • Gerichte zubereiten und ansprechend anrichten
  • Küchenhilfepersonal beaufsichtigen und anleiten
  • Deinen Arbeitsplart reinigen und übrig gebliebene Lebensmittel entsorgen, verpacken oder ggfs. auffüllen
  • Lagerbestand kontrollieren und ggfs. nachbestellen

Lehrzeit

3 Jahre

Vergütung

  • 1. Jahr: 790–1000 €
  • 2. Jahr: 875–1150 €
  • 3. Jahr: 950–1300 €

Voraussetzungen

  • Du solltest ein guter Teamplayer sein, denn nur wer verlässlich ist und im Team arbeiten kann, kann ein guter Koch werden.
  • Du solltest gut unter Zeitdruck arbeiten können und trotzdem noch aufmerksam bei Deiner Arbeit sein. Es kann auch mal gefährlich sein in der Küche zu arbeiten.
  • Des weiteres solltest Du flinke Hände haben und etwas Kreativität mitnehmen.
  • Auch der Mut zu Neuem ist eine Art Kreativität, denn das macht einen guten Koch aus – zu wissen was zusammenpasst und was sich gut kombinieren lässt.

Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten

Küchenmeister
Der Küchenmeister ist eine berufliche Fortbildung, Prüfungen sind in Deutschland einheitlich geregelt. Bist Du Meister ist es wie in jedem anderen Beruf auch – Du hast mehr zu sagen, trägst aber auch mehr Verantwortung: Küchenmeister leiten gesamte Arbeitsgänge, planen Menüs, achten auf die Qualität der Lebensmittel, betreuen Kunden sowie Lieferanten und das
Besondere: Du darfst ausbilden!
Lebensmitteltechniker
Als Techniker für Lebensmittel beschäftigst Du dich ausführlich mit den einzelnen Schritten der Entwicklung und Herstellung von Nahrungsmitteln. Du planst, überwachst und verbesserst Produktionsabläufe. Es gibt drei verschiedene Fachrichtungen: Küchentechnik, Feinkost und Fertiggerichte sowie Systemgastronomie.
Diätkoch
Diabetiker müssen besonders gut auf ihre Ernährung achten, insbesondere auf den Kohlenhydrate-Gehalt. Diätköche kennen sich mit den besonderen Bedürfnissen von Diabetikern aus. Ebenso können sie diätische Mahlzeiten für Personen, die auf Grund einer Krankheit bestimmte Lebensmittel nicht essen dürfen, zubereiten.
Gastronom
Mit den Zusatzqualifikationen als Gastronom planst, organisierst und überwachst Du Arbeitsabläufe in Hotel- oder Gaststättenbetrieben. Hierbei handelt es sich um eine kaufmännische Ausbildung.
Selbstständigkeit
Bist Du bereits Gastronomen, kannst du – wie manch andere auch – dir den großen Traum, sich mit einem eigenen Restaurant oder Gaststättenbetrieb selbstständig zu machen erfüllen. Allerdings solltest Du hier bereits einige Jahre gearbeitet haben und genug Berufserfahrung haben. Außerdem solltest Du genug angespart haben, denn eine Existenzgründung erfordert hohes Eigenkapital. Betriebswirtschaftliches Know-how und die Bereitschaft, lange zu arbeiten, sind ebenso erforderlich für einen erfolgreichen Betrieb.
Studium Ernährungswissenschaften
Natürlich ist ein Studium der Ernährungswissenschaft oder Ökotrophologie eine Möglichkeit Dich weiterzubilden. Hier werden Dir wissenschaftliche und praktische Grundlagen in Ernährungswissenschaft, Lebensmittellehre und Lebensmitteltechnologie vermittelt. Andere Studiengänge wie Hotelmanagement oder Lebensmitteltechnologie bieten sich für Köche an, unter Umständen berufsbegleitend an einer Fernuniversität.

Ich hab' da mal eine Frage!

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